[Interview] 10 Fragen an Leo Aberer


Nicht nur die Hitzewelle hat uns erreicht, auch Leo Aberer erobert Deutschland und begeistert uns mit seinen neuen Hits.

Leo Aberer wurde im Jahr 1978 in Wien geboren und ist ein weltbekannter österreichischer Sänger und Songwriter der im Laufe seiner Karriere viele Länder bereist und mit zahlreichen weiteren Künstlern zusammen arbeiten konnte und dies weiterhin erfolgreich tut. Richtig bekannt wurde er bereits durch seine Teilnahme am Ö3 Soundcheck 2005, dies war eine Casting- Aktion des österreichischen Radiosenders Ö3. Zudem nahm er bei der österreichischen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil.Leo Aberer feierte in der Vergangenheit bereits viele Erfolge und geht seitdem die Erfolgsleiter stetig weiter hinauf.
2003 nahm er sein erstes Studioalbum auf und startete mit seiner Debüt- Single „Sterne“ in den Charts. Bei der Casting- Aktion von Ö3 erreichte er den zweiten Platz und erhielt dadurch einen Plattenvertrag bei Universal Music. Daraufhin tourte er mit seiner Band quer durch Österreich. Im selben Jahr war er 20 Wochen mit seinem Hit „Won’t You Know“ in den Charts und erreichte mit diesem Platz 21. Daraufhin folgen viele weitere Erfolge. 2007 wurde er zum Amadeus Austrian Music Award nominiert.
Er  zeigt auch viel Engagement für kleine Erdenbürger und nahm mit vielen anderen Künstlern die Single „Kinder“ auf, deren Erlös die Spendenaktion „Licht ins Dunkel“ unterstützt hat.
Das Video zu  „Sweet Honey“  landete  im Jahr 2008 auf Platz 14, dieser wunderschöne Titel wurde in Zusammenarbeit mit Laith Al Deen interpretiert. Kurz nachdem er seinen Longplayer „Sackgasse“ veröffentlicht hatte flog er nach Los Angeles und arbeitete dort mit anderen bekannten Sängern. Sie nahmen dort einige Songs für Leo Aberers neues Album auf.
2009 erreichte er den zweiten Platz beim Deutschen Rock und Pop- Preis in der Kategorie „Bester Sänger“. Nachdem er bereits sein eigenes Plattenlabel und Black Baracuda gegründet hatte, rief er seine eigene Filmfirma Leoversum ins Leben. Zur EM 2012 veröffentlichte er gemeinsam mit Shaggy den Chartstürmer „Football is my life!“ und zwei Jahre später zur WM 2014 den Titel „Football Minha Vida“. Er erhielt den Cool Award und ein Jahr später folgte der Erzherzog- Johann- Award des Landes Steiermark, der im Rahmen der Wohltätigkeitsveranstaltung  „Band für Steiermark“ übergeben wurde.
 
Leo Aberer im Interview
Team styleBREAKER:
Hallo Leo wir freuen uns sehr, dass du dir etwas Zeit für uns nehmen kannst und hoffen dir geht es soweit gut.
Leo Aberer:
Sehr gerne!
Team styleBREAKER:
Das freut uns sehr! Nun möchten wir dich gerne fragen was deine Inspiration zu deinem neuen Song „Everything is possible“ war.
Leo Aberer:
Seitdem ich 5 Jahre alt war hatte ich einen Traum. Ich wollte Musik machen und auf der Bühne stehen.
Als ich klein war, habe ich eine Lebensliste erstellt, darauf stand schon damals was ich im Leben erreichen wollte.
All meine Wünsche für die Zukunft vereint mit meinen Träumen. Sie ist jetzt fast abgearbeitet.
Ich wollte mit Haien schwimmen, mit Leo dem Löwen zu spielen, mit Flipper um die Wette tauchen und mich an einer Schwanzflosse nachziehen lassen.
Die  Pyramiden erkunden mit Kamelen reiten, das Taj Mahal in Indien bestaunen, Vietnam, Malaysien, Amerika, Costa Rica, Afrika, Mexiko, Argentinien, Brasilien bereisen und durch die Dschungel stapfen.
Auch war es mein Traum mit Leoparden spazieren zu gehen, mit Affen zu spielen, mit Walen zu tauchen und die Urriesen des Meeres zu berühren.
Ich wollte die Kraft und Schönheit der Pythons und Anacondas spüren, Braunbären füttern, Vogelspinnen halten und ihre zierlichen Füße auf meinem Arm erleben.
Aus einem Flugzeug springen, Paragleiten und mit einem Dampfer fahren.
In Indien ein paar Tage auf Elefanten reiten und dort armen Menschen helfen. In Tempeln meditieren und den Weg zu Gott, sowie zu meinem Selbst finden.
Mit dem Auto durch das weite Amerika cruisen gehörte da genauso dazu wie einen akademischen Titel von der Uni zu erhalten.
Ich wollte mit Weltstars singen, 80.000 Leute bei einem Festival rocken, bei Österreichs Fußball Länderspielen auftreten und die Nationalhymne singen.
Mit Robben um die Wette schwimmen, mit Quallen tauchen und mich von einer Riesenschildkröte durch die Meere ziehen lassen, die perfekte Welle surfen, die größten Wasserfälle der Welt bewundern und mit einem Helikopter fliegen waren weitere meiner Träume die zur Realität wurden.
In Australien mit Koalas kuscheln, mich auf ein Känguru legen und die Urkraft dieser Tiere spüren.
Mit körperlich und geistig beeinträchtigten Personen arbeiten und die Kinder verschiedener Nationen kennenlernen.
Ein Haus, einen Garten und viele Gitarren.
Tolle Freunde, viele Partys und durchzechte Nächte.
Viele kleine Schätze in der Natur finden, das Meer in den Muscheln rauschen hören und die Gipfel erklimmen.
Ich wollte, dass ein Schmetterling auf meiner Nasenspitze landet und abertausende Glühwürmchen bei Nacht bewundern.
Durch das Wildwasser Kajaken und Frei sein.
Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder alles schaffen kann. Man muss nur den Universalgesetzen vertrauen und auf sein Bauchgefühl hören.
Demnach kann ich mit guten Gewissen sagen, dass mich mein Leben zu dem Song „Everything is possible“ inspiriert hat.
Team styleBREAKER:
Vor welchem Tier hattest du während der Dreharbeiten am meisten Respekt?
Leo Aberer:
Unscheinbare Tiere. Wie Wasserbüffel, Nilpferd und den Geparden.
Ich wurde aber von einem Skorpion und einer Schlange gebissen.
Team styleBREAKER:
Verrätst du uns deine schönsten Augenblicke des Videodrehs? Welches Land hat dich dabei am meisten beeinflusst?
Leo Aberer:
Man kann Schokolade nicht mit Schnitzel vergleichen. Jedes Land hatte etwas Besonderes.
Die Iguazu Wasserfälle, das Taj Mahal, Table Mountain in Südafrika, Ankor Watt in Cambodia waren meine Lieblingsplätze. Die schönsten Momente waren mit Sicherheit mit meinen Freunden, die mich auf einigen Reisen begleiteten.
Egal ob Höhen oder Tiefen, es war quasi ein kleines Best OF meiner letzten 4 Jahre.
Team styleBREAKER:
Wenn du eine Zeitmaschine hättest, wohin würdest du mit ihr reisen und weshalb würdest du gerade diese Zeit auswählen?
Leo Aberer:
Ich würde gerne in die Zukunft fliegen, in der Hoffnung, dass wir Menschen nicht mehr an Krankheiten leiden müssen und uns gegenseitig in unseren Träumen unterstützen. 
Oder in die Vergangenheit, als Cowboy bevorzugt als Sheriff inkarnieren und  eine ganze Stadt retten.
Team styleBREAKER:
Auf was könntest du niemals im Leben verzichten?
Leo Aberer:
Auf meine Gitarre. Aber wenn man einmal krank war, relativiert sich das auch. Man muss immer neue Sachen finden, die einen begeistern.
Früher dachte ich, ich brauche Steak und Fleisch. Heute weiß ich, dass ich theoretisch fast gar nichts mehr essen muss, aber ich genieße es weiterhin.
Team styleBREAKER:
Du hast sicherlich einen gut geplanten Tagesablauf. Womit kannst du abschalten und neue Kraft tanken?
Leo Aberer:
Das ist eine Achillesferse von mir. Ich kann fast nie abschalten. Am besten noch beim Tennis und beim Fußball.:)
Team styleBREAKER:
Was möchtest du in diesem Jahr noch erreichen?
Leo Aberer:
Ich möchte in die Top 30 der Deutschen und englischen Charts kommen.
Das ist realistisch. Aber Platz eins möchte ich natürlich erreichen.
Außerdem möchte ich ein Featuring machen, mit einem interessanten Künstler, wie damals mit Laith Al Deen, Dr. Alban und Shaggy.
Team styleBREAKER:
Wann dürfen wir dich in Deutschland live erleben?
Leo Aberer:
Ich habe mich vom Livesector zurückgezogen. Aber wer weiß, vielleicht gibt es da bald wieder ein Comeback. Ich liebe es mit Band zu spielen und die Massen zu rocken
Team styleBREAKER:
Möchtest du deinen deutschen Fans auf diesem Weg etwas mitteilen?
Leo Aberer:
Danke, dass ihr meine Platten gekauft habt. Ihr habt immer an mich geglaubt und das hat mir immer wieder Kraft gegeben.

Vielen Dank für das tolle Interview. Wir wünschen dir für deine weiteren Wege weiterhin alles Gute und hoffen, dass sich bald alle deine Wünsche erfüllen.
 

styleBREAKER

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