[Tipp] Kurze Nacht? So siehst du wie ausgeschlafen aus!


Kurze Nacht? So siehst du wie ausgeschlafen aus.
Kurze Nacht und wenig Schlaf? Das kennen wir alle! Ob gute Party, neuer Typ, langes Meeting in der Arbeit oder der ausgeartete Mädelsabend – es gibt viele gute Gründe, um viel zu spät ins Bett zu gehen, aber nur wenig Mittel gegen die weniger guten Begleiterscheinungen am nächsten Tag. Häufig ist es ausgerechnet am darauffolgenden Tag entscheidend, trotz allem top auszusehen. Welche teilweise verrückten Möglichkeiten es da so alles gibt, erfährst du jetzt.


Wer schläft, verpennt sein Leben?
Ausreichender Schlaf ist wichtig für die Gesundheit. Wer täglich weniger als sieben Stunden schläft, hat ein dreimal höheres Schnupfenrisiko als ein Langschläfer. Zu kurze Nächte können zudem die Gefahr erhöhen, depressiv zu werden. Im Umkehrschluss ist kurzer Schlaf allerdings nicht zwangsläufig schlecht: Das Schlafbedürfnis variiert von Mensch zu Mensch.
Während die einen scheinbar gar nicht genug Schlaf bekommen können, beschränken sich die anderen bewusst auf ein Mindestmaß und empfinden das sogar als großes Glück. Wen wunderts? Schließlich steht diesen Menschen eine Menge gewonnener Zeit zur freien Verfügung, hingegen verpennt ein Normalschläfer etwa ein Drittel seines Lebens. Warum also mehr Zeit im Schlaf vergeuden, als nötig, wenn der Körper auch mit weniger auskommen kann – ganz ohne Brummschädel und Konzentrationsschwierigkeiten am nächsten Tag? Wenn du dich jetzt angesprochen fühlst, könnte in dir möglicherweise ein Sparschläfer schlummern.


Das Geheimnis der Sparschläfer ist ein sogenannter Mehrphasenschlaf. Ihn gibt es in verschiedenen Formen, auf schlau „Schlafmuster“. Die 3 beliebtesten Schlafmuster haben wir hier zusammengefasst:
Dymaxion: Dieses Schlafmuster sieht keinen langen Nachtschlaf vor, sondern alle 6 Stunden ein 30-minütiges Nickerchen.
Everyman: Hier darfst du nachts 3,5 Stunden schlummern. Tagsüber legst du 3 x 20 Minuten Powernapping ein.
Uberman: Der Name macht diesem Schlafmuster alle Ehre. Unserer Meinung nach die simpelste, aber zugleich auch krasseste Form, um deinen Schlaf auf ein Minimum zu reduzieren. Hierbei schläfst du einfach im Abstand von 4 Stunden zwischen 6–20 Minuten.
Effektiv sind Menschen, die diese Schlafform praktizieren, um die 22 Stunden pro Tag wach.
Trotz ihres geringen Schlafpensums haben Sparschläfer erstaunlicherweise insgesamt einen geringeren Leistungsabfall als ein Normalschläfer, der einmal nicht genug Schlaf bekommen hat! Ganz abgesehen von einer harten Umgewöhnungsphase von mehreren Wochen und der extremen Lebensumstellung, ist Sparschlafen leider nichts auf lange Sicht. Studien beweisen, dass Menschen auf Dauer geistig abbauen, wenn sie so wenig schlafen. Also schlaf besser nochmal drüber, bevor du beschließt, ein Sparschläfer zu werden! So schön die Vorteile sind, so viel steht fest: Um die normalen Gehirnfunktionen aufrechtzuerhalten, braucht der Mensch ausreichend viel Schlaf. Erst dann kann sich das Gehirn von Schadstoffen reinigen und täglich volle Leistung bringen. Wir von der Redaktion haben uns nach anfänglicher Begeisterung dazu entschlossen, doch lieber Normalschläfer und dafür gesund zu bleiben. Welche Methoden wohl einem Normalschläfer bleiben, um am nächsten Tag fit auszusehen?


Gut schlafen, besser aussehen!
Die gute Nachricht: Da jeder Mensch ein individuelles Schlafbedürfnis hat, ist bei jedem Menschen eine andere Menge Schlaf ausreichend. Entscheidend ist die Schlaf-Qualität, nicht die Dauer. Dafür kannst du schon vor dem Zubettgehen etwas tun:
  1. Vorbereitung ist alles: Hohe Raumtemperaturen lassen deine Haut über Nacht austrocknen. Die ideale Raumtemperatur liegt deshalb zwischen 16-20 Grad. Achte außerdem darauf, dass du dein Schlafzimmer regelmäßig lüftest.
  2. Störfaktoren abschalten: Alles, was dich vom Schlafen abhält, hat nichts im Schlafzimmer verloren. Fernseher, Musik, Elektronik sowie das Flimmern des Computer- und Handybildschirms halten deinen Körper und Geist wach. Sorge stattdessen für gedämpftes, indirektes Licht, zünde dir eine Kerze an und lass dich in die Kissen fallen.
  3. Gute-Abend-Ritual: Wenn du schlecht einschläfst, fange eine halbe Stunde, bevor du ins Bett gehst, mit deinem Gute-Abend-Ritual an. Eine Tasse Kräutertee, ein paar Seiten lesen oder Tagebuch schreiben hilft vielen Menschen beim Einschlafen.
  4. Aufräumen: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass ein aufgeräumtes Schlafzimmer die Schlafqualität fördert. Du bist weniger durch herumliegende Dinge abgelenkt, dein Kopf kann besser abschalten und zur Ruhe kommen.
  5. Absolute Dunkelheit: Auch das haben Wissenschaftler bestätigt: Nur bei absoluter Dunkelheit wirkt der Regenerationsprozess deiner Haut optimal. Also hilf ihr dabei, indem du die Vorhänge zuziehst und helle Straßenbeleuchtung nach draußen verbannst, dich nicht vom Wecker anleuchten lässt und kurz vor dem Einschlafen alle Lichter ausschaltest.
  6. Abschminken! Egal, wie kurz die Nacht wird: die Zeit fürs gründliche Entfernen aller Make-up-Rückstände sowie Staub-und Schmutzpartikel sollte dir dein erholtes Gesicht am nächsten Morgen wert sein. Immer.
Viel Freude beim Ausprobieren und Wie-ausgeschlafen-Aussehen!
Franziska vom styleBREAKER Team

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