[Lifestyle] Time to Detox II - Teil 2 unseres Ratgebers: Detox Daily!




Im ersten Teil der Detox your life-Serie haben wir dir viele Tipps vorgestellt, mit denen du Body & Mind wieder in Balance bringst. Das Erste-Hilfe-Programm sozusagen. Im zweiten Teil erfährst du, mit welchen Tricks du dich im Alltag von unnötigem Ballast befreist und was du tun kannst, um dich Tag für Tag noch ein Stück besser zu fühlen.

Wenn jemand eine Hauptrolle in unserem Detox your life –Programm spielt, dann bist das du. Und Wasser. Warum? Das nasse Element wirkt harmonisierend, bringt alles in Fluss und hilft, Reinigungsprozesse in und um uns herum anzukurbeln.  Das geht zum Beispiel so:
Ab sofort direkt nach dem Aufstehen ein Glas warmes Wasser trinken. Dies gleicht nicht nur Flüssigkeitsdefizite der letzten Nacht aus, sondern regt auch die Verdauung an. 

Unter der Dusche geht’s weiter. Diesmal drehen wir den Wasserhahn nach kurzer Zeit von „warm“ auf „kalt“ oder zumindest etwas kühler – das weckt die Lebensgeister und pusht Stoffwechsel sowie das Immunsystem. Alles kommt in Schwung! Wichtig bei Wechselduschen: immer warm beginnen und kalt aufhören, immer bei den unteren Extremitäten (Füße + Beine) beginnen und langsam mit dem Wasserstrahl in Richtung Herz hocharbeiten. Dabei muss der Temperaturunterschied nicht sehr groß sein. Hauptsache, er ist spürbar.
 
 
Abends gönnen wir uns ab sofort eine entspannende Fußmassage. Diese lässt sich besonders gut als Abschluss eines Detox-Fußbads (Du erinnerst dich? Wenn nicht, siehe Teil 1) in die tägliche Detoxroutine integrieren.  Am liebsten verwenden wir dazu Ghee (indische Butter), Kokos- oder ein Massageöl und kneten, reiben und streicheln unsere Füße überall dort, wo es gut tut. So frisch geerdet und durchgewärmt schlüpfen wir in Kuschelsocken und legen uns ins Bett.

Und da bleiben wir auch bis zum nächsten Morgen. Denn mehr Schlaf, mindestens eine halbe Stunde täglich, sollte ebenfalls zur neuen Detox-Routine gehören. Erwiesenermaßen schlafen wir Deutschen nämlich viel zu wenig und knapsen den nächtlichen Regenerationsprozessen unseres Körpers wertvolle Zeit ab.

Herzlichen Glückwunsch, nach Absolvierung dieser Rituale hast du die offizielle Lizenz, von innen heraus zu leuchten!
Wichtig, um dranzubleiben: Die Regelmäßigkeit ist entscheidend. Bloß nicht überfordern! Lieber mit einer Übung pro Tag anfangen und langsam die tägliche Detox-Dosis mit neuen Übungen steigern – und natürlich beibehalten. Schon ab der zweiten Woche etwa stellt sich ruck zuck eine Routine ein und wir sind ein wenig süchtig nach den kleinen Wohlfühlmomenten geworden.
 
Das beste Detox-Programm ist nicht von langer Dauer, wenn nicht auch die unmittelbare Umgebung mit einbezogen wird. Damit meinen wir weniger deinen Freund oder deine Mitbewohner (dazu kommen wir später), sondern tatsächlich dein Zuhause. Wie wird daraus eine stressfreie Zone? Vielleicht hast du schon mal etwas von „Slow living“ gehört. Zur Erinnerung: Hier geht es darum, Störquellen in der eigenen Wohnung zu identifizieren und auszuschalten. Selbst Banalitäten wie der tropfende Wasserhahn, die knarrende Tür, der Fleck an der Wand oder die Kiste mit Weihnachtsschmuck, die noch immer herumsteht, können in Summe nerv tötend sein und zum Dauerstress-Thema werden. Höchste Zeit, sie alle in einer Liste zu sammeln und Schritt für Schritt zu eliminieren.
 
Ein echter Detox-Profi rund ums eigene Zuhause ist die japanische Aufräum-Künstlerin Marie Kondo. Sie unterscheidet beim Aufräumen unter anderem zwischen zwei Hauptkategorien: a) sentimental und b) unsentimental. Von ihr haben wir uns folgende Tipps abgeguckt: Die Wohnräume sowie alle Gegenstände nach diesen zwei Kategorien entmüllen und mit der leichteren Kategorie b) beginnen. Wir starten also mit dem Entsorgen von Dingen, zu denen wir keinen besonders großen emotionalen Bezug haben wie beispielsweise alte Akten, und arbeiten uns zu Bereichen vor, von denen wir uns bisher schwer trennen konnten. Wichtig: Bevor wir eine neue Schwierigkeitsstufe anpacken, muss die vorhergehende abgeschlossen sein. Und immer dran denken: Wer zu viel behält, kann sich auch im übertragenen Sinne nicht befreien und ist verschlossen gegenüber Neuem. Im Zweifelsfall den betreffenden Gegenstand ansehen und sich fragen: Wann hat er mir das letzte Mal Freude bereitet? Was geschieht, wenn ich mich davon trenne? Besteht weiterhin Unklarheit, kommt der Gegenstand in eine Kiste. Nach einer Woche zu allen Gegenständen, die sich darin befinden, erneut die zwei Leitfragen stellen und eine rationalere Entscheidung treffen.

Tipp: Typische Wohnbereiche, die bei den meisten von uns dringend von Ballast befreit werden wollen: das Gewürzregal in der Küche, Schränke mit Geschirr und Töpfen, die Vorratskammer, die Bücherecke und der Kleiderschrank!
 
Franzi vom styleBREAKER.de TEAM
 
 

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